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Bad Eilsen, Kuranlagen Bad Eilsen, Gruppe baulicher Anlagen

Kuranlage (Baukomplex) · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Bad Eilsen

Die Gründung des Kurbades Bad Eilsen geht auf einen Entschluss der Gräfin Juliane zu Schaumburg-Lippe (1761-1799) zurück. Sie wurde nach ihrem frühen Tod von ihrem Sohn fortgeführt, 1802 wurde der Betrieb des Schwefel-Schlammbades eröffnet und kurz darauf das Große Logierhaus vollendet. Der 1799-1807 angelegte Park ist im östlichen Teil mit geschwungenen Wegen landschaftlich gestaltet, während die westliche Hälfte am Schnittpunkt der beiden Hauptachsen durch symmetrisch angeordnete Blumenbeete, Rasenflächen und Wasserbecken geometrisch gegliedert ist. Die Neugestaltung und Erweiterung der Kuranlagen zwischen 1915 und 1925 erfolgte unter Berücksichtigung des bestehenden Parks und wertete diesen durch den Neubau der Kurhäuser und Brunnentempel zusätzlich auf, sie wurden überwiegend vom Berliner Architekten Paul Otto August Baumgarten (1873-1946) entworfen. 1967 sind die Gartenanlagen an der Brunnenpromenade durch Wasserbecken ergänzt worden.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Bad Eilsen
Gemarkung
Bad Eilsen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)