Auetal, Gut Ölbergen 1, 2, Gut Ölbergen, Gruppe baulicher Anlagen
Gutshof in Einzellage südlich von Poggenhagen. Der bauliche Bestand stammt in seinem heutigen Erscheinugnsbild aus dem 19. Jahrhundert; das neugotische, repräsentativ anmutende Hauptwohnhaus wurde 1892 in Backsteinmassivbauweise errichtet. Die Wirtschaftsgebäude landwirtschaftlicher Produktion, d.h. Ställe, Scheunen, Nebengebäude und Brennerei mit Kesselhaus und diverse Speicher-/Remisennebengebäude sind in Bruchsteinmauerwerk unter Krüppelwalmdächern ausgeführt. Die Erschließung der Gutsanlage erfolgt zum einen von Norden über eine Zuwegung, die durch die Autobahnbrücke hindurch an dem Teich im Nordwesten des Hofes entlang führt und zwischen dem markanten Torhaus mit Uhrentürmchen-Dachreiter und dem Viehhaus auf die rechteckige Hoffläche mit dem repräsentativen Wohnhaus als Kopfbau stößt; zum anderen erfolgt die Erschließung von Süden zwischen dem westlichen Viehhaus und dem Korridor westlich der Feldscheune bzw. des Hauptwohnhauses. Die Anlage wird 1260 als Vorwerk erstmals erwähnt, seit 1875 in Besitz der derzeitigen Betreiberfamilie.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Poggenhagen
- Adresse
- Gut Ölbergen 1, 2
- Gemarkung
- Poggenhagen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)