Apensen, Stader Straße 2
Ein erstes, 1339 urkundlich erwähntes Gotteshaus war 1740 niedergebrannt und der Nachfolgebau musste bereits 1909 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Die nun entstandene, weithin sichtbare Backsteinkirche auf einem Feldsteinsockel ist nach Plänen des hannoverschen Architekten Eduard Wendebourg in Formen der Heimatschutz- und Reformarchitektur ausgeführt worden. Sowohl das Langhaus als auch der Chor sind jeweils über rechteckigem Grundriss ausgeführt und schließen mit einer Pfannendeckung ab. Das Langhaus wird durch schlichte Strebepfeiler in drei Joche gegliedert, in denen wiederum dreigeteilte, korbbogige Fenster liegen. Diese Achsen werden von den Fledermausgauben im Dach aufgenommen. In das Langhaus integriert ist der quadratische Westturm, dessen oktogonales Obergeschoss in einem schiefergedeckten Helm ausläuft. Der als Emporensaal gestaltete Innenraum wird im Mittelteil durch ein hölzernes Flachtonnengewölbe, in den schmalen Seitenteilen durch flache Balkendecken überspannt. Kontrastierend zu den verputzten Wandflächen sind die Öffnungen durch Backsteineinfassungen abgesetzt. Aus den Vorgängerbauten übernommen wurden die Kanzel (um 1640) und das Taufbecken (spätes 17. Jahrhundert).
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Apensen
- Adresse
- Stader Straße 2
- Gemarkung
- Apensen
ÖPNV in der Nähe
- Apensen, Bf. Apensen · 757 m
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- Apensen, Zentrum · 121 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)