Apelern, Großer Winkel 17, Gut von Hammerstein Apelern, Gruppe baulicher Anlagen
Die Anlage besteht aus dem Herrenhaus, umgeben von teilweise verlandetem Wassergraben und dem Wirtschaftshof im östlichen Bereich des Gutshofareals. Zuwegung von Westen als Lindenallee, die östlich mit zwei älteren Eichen abschließt, Zufahrt vom Wirtschaftshof über eine Brücke. Südlich des Herrenhauses parkähnliche Fläche mit älterem Baumbestand und diversen Sandsteinzierobjekten und westlichem kleinen Gartenhäuschen (um 1900). Sandsteinpoller als südliche Abgrenzung der Hoffläche.
Von der Ursprungsanlage ist im Wesentlichen nur noch das Herrenhaus erhalten. Der Wirtschaftshof ist in seiner heutigen Form nur in geringem Umfang auf historische Strukturen zurückzuführen. Lediglich ein Fachwerkgebäude stammt noch aus dem frühen 19. Jahrhundert, alle übrigen Anlagen sind Zeugnisse des 20. Jahrhunderts. Als Hofbäume zwei mächtige Kastanien. Östlich längs des Ökonomiehofes Einfriedung aus Sandsteinmauerwek mit großem, rundbogigen Tor (inschriftliche Datierungen 1675, 1774). Nördlich entlang der Rodenberger Straße niedrige Bruchsteinmauer.
Bezeugt ist die Anlage im 11. Jahrhundert als sächsischer Besitz; ab dem 16. Jahrhundert Lehen der Schaumburger Grafen an Freiherr Jobst von Münchhausen; seit 1580 im Besitz des schumburgischen Kanzlers Anton v. Wietersheim, ab 1673 Familie v. Hammerstein-Gesmold.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Apelern
- Adresse
- Großer Winkel 17
- Gemarkung
- Apelern
ÖPNV in der Nähe
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- Apelern Abzw. Soldorf · 154 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)