Eime, Flecken, Kapellenanlage Dunsen, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Der Ort Dunsen wird als Besitz der Edelherren von Homburg 1356 erstmals bezeugt. Ab 1409 welfisches Territorium, wurde im 16. Jahrhundert auf dem hügeligen Terrain die Kapelle errichtet. Nachdem der Ort während des Dreißigjährigen Krieges geplündert und in Brand gesetzt wurde, fiel er wüst. Erst ab etwa 1720 (1727 Schulhausbau) wurde er wieder neu besiedelt. Die bis auf die Grundmauern niedergebrannte Kapelle ließ man 1737 auf Veranlassung des Patronatsherrn, den Herren von Hardenberg auf Gut Heinsen, wieder instand setzten. Die Denkmalgruppe umfasst die Katharinenkapelle und die sie umgebende Grünfläche, ab 1791 als Begräbnisstätte genutzt, straßenseitig von einer Bruchsteinmauer eingefriedet.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Dunsen
- Gemarkung
- Dunsen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)