Eime, Flecken, Hauptstraße 15, St. Jakobus-Kirche
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Saalbau aus verputztem Bruchsteinmauerwerk unter im Osten abgewalmten Satteldach, 1732-38 erbaut nach Plänen des Bauschreibers Johann Friedrich Jungen. Der romanische, 1889 um das Glockengeschoss erhöhte Westturm erhebt sich über quadratischem Grundriss und ist im Norden und Westen steinsichtig. An seiner Südseite zugesetzte rundbogige Schalllöcher, an der Westseite auf gleicher Höhe eine Fensterrose (im 19. Jahrhundert neu gebrochen). Hoher Turmhelm, ins Achteck übergeführt. Das Kirchenschiff über rechteckigem Grundriss hat einen geraden Chorabschluss und an den Längsseiten fünf, im Osten drei hohe, rechteckige Fenster mit Gewänden aus Sandstein in flachbogigen Fensternischen mit geschrägter Laibung. Die mittigen Langhausfenster sind verkürzt, darunter jeweils Tür in Sandsteingewände. Südlicher Türsturz mit Christusmonogramm, Bauinschrift 1732 und Spruchband Ps. 100,4 und 1.Sam.36. Rundbogiges Südportal am Turm. Im Inneren kreuzgratgewölbte Turmhalle, Rundbogen zum Schiff. Umlaufende Emporenanlage, die Dreischiffigkeit suggeriert. Zu den Ausstattungsgegenständen gehören u.a. ein Blockaltar mit Flügelretabel um 1515/20 (Siebenschmerzenaltar, Werkstatt Hildesheim), barocke Kanzel innerhalb der Empore über dem Altar.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Eime
- Adresse
- Hauptstraße 15
- Gemarkung
- Eime
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)