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Duingen, Flecken, Kirchenanlage Duingen, Gruppe baulicher Anlagen

Siedlungswesen ➔ Kirchenanlage (Baukomplex) · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Duingen, Flecken

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Die am nordwestlichen Rand des alten Duingener Ortskerns gelegene Kirchenanlage gruppiert sich um die St. Katharinen-Kirche, ein 1736/37 errichteter sechsachsiger Saalbau in unverputztem Bruchstein unter im Osten abgewalmten Satteldach, auf eingezogenem quadratischen Grundriss im Westen ein Turm, dessen Bauzeit im Kern bis in das 12. Jh. zurückreicht. Umgeben ist die Kirche mit einem weit nach Norden ausgedehnten Friedhof, der 1866 angelegt, 1965 geschlossen, 1971 in einen Parkfriedhof umgewandelt wurde und seit 2005 wieder für Urnenbeisetzungen genutzt wird. Eine fast vollständig umlaufende Einfriedung aus Naturstein, zahlreiche alte Grabmale und alter Baumbestand sind erhalten. Auf dem ansteigenden, durch eine hohe Natursteinmauer von der Eckhardtstraße getrennten Gelände südwestlich der Kirche befindet sich eine 1962 eingerichtete große Anlage mit Treppenaufgang zum Gedenken der Todesopfer beider Weltkriege sowie der Kriege 1812/13 und 1870/71. Die auf dem Boden liegenden, ursprünglich an einer Mauer angebrachten bronzenen Gedenktafeln sind durch die Bronzeskulptur "Trauernde Eltern" von Robert Enders aus Sulingen ergänzt.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Duingen
Gemarkung
Duingen

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)