Clenze, Flecken, Bussau ohne Nr.
Der Bestattungsplatz dient bis heute den acht Dörfern des Kirchspiels als Kirchhof. Seine Entstehung in Randlange von Bussau geht vermutlich auf die Christianisierung in der Mitte des 13. Jahrhunderts zurück. Der ursprünglich allseits mit einer Feldsteinmauer eingefasste Kirchhof liegt zwischen dem Rundlingsdorf und der Sandgrube in einer Randlage. Die Kirche stand einst inmitten des Kirchhofes, bevor 1897 eine deutliche Erweiterung nach Westen erfolgte. Bis 1854 verfügt jedes der acht angeschlossenen Dörfer über einen eigenen Begräbnisplatz auf dem gemeinsamen Kirchhof. Um eine Erweiterung zu vermeiden, wurde ab diesem Zeitpunkt eine Bestattung in Reihe vollzogen. Allein das Dorf Bussau bestand auf einer Fortsetzung eines abgesonderten Bestattungsfeldes auf dem Kirchhof. Die zweite Pforte am südwestlichen Ende des Kirchhofes führte direkt auf den Kirchweg nach Guhreitzen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Bussau
- Adresse
- Bussasu ohne Nr.
- Gemarkung
- Bussau
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)