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Brome, Flecken, Junkerende

Residenz ➔ Schlossgebäude · Einzeldenkmal · Brome, Flecken

Zweigeschossiges Gebäude mit einem langgestreckten Nord- und einem kurzen Ostflügel sowie einem runden, hochaufragenden Treppenturm im Winkel zwischen den beiden halbwalmgedeckten Flügeln. Baumaterial des weiß geschlämmten Mauerwerks ist Backstein, am Ostflügel auch Feld- und Bruchstein. Für die Rahmungen der Türen, der Fenster im Obergeschoss und im Treppenturm sowie für die einläufige Freitreppe und die meisten Stufen der Wendeltreppe wurde Sandstein verwendet. Hauptbau der ehemaligen Schlossanlage, errichtet bald nach dem Kauf der Burg Brome 1583 durch Mitglieder der Familie von Bartensleben-Wolfsburg. Baumeister war der in Fürstlich-Lüneburgischen Diensten stehende Gifhorner Hans Ludewig. Das durch Merian 1654 überlieferte Fachwerkgeschoss und das Dachgeschoss mit zwei Zwerchhäusern wurde unter Gebhard Werner von der Schulenburg, der die Herrschaft Brome 1747 erbte, entfernt. Er dürfte 1756 die steinerne Renaissance-Fassade an der Westseite des Nordflügels abgetragen, die gekuppelten Obergeschossfenster eingebaut und das heutige Dach aufgerichtet haben. Der Wassergraben, der das Schloss umgab, wurde zugeschüttet, doch der geplante Ausbau zu einer Dreiflügelanlage unterblieb. Museale Nutzung seit 1979.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Brome
Adresse
Junkerende
Gemarkung
Brome

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)