Ahlden (Aller), Flecken, Bahnhofstraße 1
Freistehender zweigeschossiger Backsteinbau über Souterraingeschoss und unter flachem Walmdach in Ziegeldeckung. Fassaden verputzt mit Quaderimitation, die Öffnungen rundbogig, Erd- und Obergeschoss durch ein schlichtes Gesimsprofil voneinander getrennt. Die Schaufassade symmetrisch aufgbaut und fünfachsig gegliedert, dabei mit einer prägnanten Eingangssituation in der Mittelachse mit sechsstufiger Treppe und vasenbekrönten Treppenwangen; die Eingangstür zweiflügelig mit profilierten Füllungen, geschnitzten Rosetten und muschelartig gegliedertem Rundbogenoberlicht in profilierter Wandung, darüber ein stufig vorspringender profilierter Sturz. Die übrigen Fassaden ebenfalls symmetrisch gestaltet. Das umlaufende Traufgesims als Zahnschnitt ausgebildet. Der Grundriss ist nahezu quadratisch. Erbaut 1844, zunächst als Sommersitz der Familie Klee. Seit 1865 auch ganzjährig bewohnt. Um 1900 Anbau einer hölzernen Veranda nach Westen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Ahlden
- Adresse
- Bahnhofstraße 1
- Gemarkung
- Ahlden
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)